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Vorhang auf für „Electronyte“

„Rollout“ des neuen Rennautos des Kaiserslautern Racing Teams
Der neue Rennwagen
Der neue Rennwagen "Electronyte", entwickelt von der Studierenden-Gruppe KaRat © Stadt Kaiserslautern
Spannend wurde es am Freitagnachmittag, dem 29. Juni 2012 auf dem Stiftsplatz, Nebelschwaden kündigten Großes an: Der neue „Formula Student“-Rennwagen von KaRat, dem Kaiserslautern Racing Team e.V., wurde dem Publikum präsentiert, in diesem Jahr erstmals inmitten der Stadt auf dem Stiftsplatz. Professor Dr. Helmut J. Schmidt, Präsident der Technischen Universität Kaiserslautern, proklamierte dies in seinem Grußwort denn auch als „Botschaft“, wie gut die akademischen Institute in das Geschehen der Stadt eingebunden seien, ist doch der neue Bolide entstanden als Kooperationsprojekt Studierender der Technischen Universität und der Fachhochschule Kaiserslautern und mit Unterstützung weiterer Forschungsinstitute und Wirtschaftsunternehmen der Region. Professor Dr. Konrad Wolf, Präsident der Fachhochschule und Professor Dr. Dieter Rombach, Leiter des Fraunhofer Instituts für Experimentelles Software Engineering (IESE), warteten daher ebenfalls, dass sich der Vorhang hebt für den „Electronyte“.

Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel sieht in dem nun schon seit Jahren erfolgreich laufenden Projekt vor allem ein „hervorragendes Beispiel der interdisziplinären Zusammenarbeit der Fachbereiche zum einen und der Kooperation zwischen den akademischen Instituten Kaiserslauterns zum anderen.“ Nicht nur die technischen Aspekte, auch alle weiteren Kompetenzbereiche wie Sponsoring und Eventmanagement werden von den Studierenden von TU und FH angegangen. „Den Studierenden des Racing Teams bringt das Projekt wertvolle praktische Erfahrungen, die sie fit machen für ihre berufliche Zukunft“, so Dr. Weichel. Zudem kristallisiere sich hierbei die gute Zusammenarbeit der diversen Institute der Stadt heraus, denn neben den beiden Universitäten seien auch das Institut für Verbundwerkstoffe (IVW ) und das IESE in die Entwicklung involviert gewesen. Zudem hätten sich verschiedene regionale und überregionale Firmen aus dem Automobilsektor und diverse Sponsoren beteiligt.
Mit der Teilnahme des „Electronyte“ an den diversen „Formula Student“-Rennen nicht nur in Deutschland, sondern auch in Spielberg (Österreich) und Silverstone (Großbritannien) trage KaRat den Namen der Wissenschaftsstadt aus der Region hinaus in die Welt, zeigte sich Dr. Weichel stolz auf den Rennwagen „made in Kaiserslautern“.

Für die Studierenden der KaRat-Gruppe ist dies der fünfte Rennwagen, der von ihnen entworfen und erstellt wurde. Die Idee der Konstruktion eines Rennautos durch Studierende und deren anschließendem Kräftemessen auf diversen Rennstrecken wie etwa dem Hockenheimring kam 2006 mit Unterstützung des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) aus den USA nach Deutschland. Ein Jahr später nahm KaRat als einziges „Formula Student Team“ in Rheinland-Pfalz die Herausforderung an und präsentierte mit „Electronyte“ nun den ersten Wagen mit Elektroantrieb.
Autor/in: Sabine Michels
Kaiserslautern, 10. Juli 2012

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