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Originalmusik für das Carillon der Stiftskirche Kaiserslautern

Stiftskirche, Marktstraße, 17:56 Uhr, 19:46 Uhr und 21:46 Uhr
Eintritt frei
Dieter Torkewitz, ‚Bewegt' (2009)
 
Auftragskomposition der Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Kaiserslautern für das Carillon der Stiftskirche. Für die Spielautomatik eingerichtet von Helmut Freitag.
 
Programmpunkte 57, 58 und 59 im Programmheft der 'Langen Nacht der Kultur':
http://www.kaiserslautern.de/imperia/md/images/Kultur/kult-pr/langenacht2012/heft-ln-innen-2012-01.pdf - auch zu finden unter dieser Pfadangabe: www.kaiserslautern.de > Leben in KL > Kultur > Pressearchiv > Lange Nacht der Kultur 16. / 17. Juni 2012.
 
Dieter Torkewitz *1944 Ingolstadt, lebt in Essen und Wien, Kammermusik, Orchesterwerke, Musiktheoretische Schriften.
Erste Kontakte mit neuer Musik als Stipendiat der Darmstädter Ferienkurse 1968. Studium in Schulmusik, Klavierkammermusik (Helmuth Barth), Komposition (Wolfgang Fortner) und Musikwissenschaft (Hans Heinrich Eggebrecht). Zahlreiche Veröffentlichungen zur Musik des 19. und 20. Jahrhunderts (u. a. Dissertation über Franz Liszt), auch zur Musik des frühen Mittelalters. Aufführungen, Vortrags- und Lehrtätigkeit im In- und Ausland. Von 1980 bis 2003 Professor für Musiktheorie an der Folkwang-Hochschule in Essen; dort in zahlreichen Hochschulgremien tätig. Von 2001–2002 Gastprofessor und seit 2003 Universitätsprofessor für Musiktheorie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Nachfolge Diether de la Motte). Grundlegend für die Kompositionen von Torkewitz sind Konzeptionen von Unabhängigkeiten unterschiedlichster Art, mit dem Ziel einer nie voraushörbaren, stets überraschenden, auch assoziativen Musik. John Cage war hier von besonderem Einfluss – aber umgedacht und mit der westeuropäisch-artifiziellen Tradition verbunden.
 
Das große Glockenspiel mit 47 Glocken
Das große Glockenspiel mit 47 Glocken geht auf eine Idee von Helmut Freitag (1998) zurück und wurde durch Spenden finanziert. Daher war mit einer engeren Ansparzeit ab ca. 2000 zu rechnen, aber eben auch mit einer ausgeprägten Identifikation der beteiligten Bevölkerung mit „ihrem“ Carillon. Alle Glocken tragen Inschriften und individuelle Glockenzier. Der Verein „Freunde der Kirchenmusik“ in der Stiftskirchengemeinde Kaiserslautern e. V. führte das gesamte Projekt durch. Er sammelte Spenden und organisierte die Fachleute für die Planungs- und Bauarbeiten. Maßgeblichen Anteil hieran hat der ehemalige Dekan des Kirchenbezirks, Herr Karl-Friedrich Weber. Der Betrag für Bau und Einbau des Carillons ist durch Spenden und die Kulturstiftung des Landes zusammengekommen. Mittlerweile ist das Instrument eingebaut und wurde an die Kirchengemeinde übergeben. Es klingt und erfreut die Menschen an derzeit sieben Spielzeiten pro Tag, die sich mit der Jahreszeit und liturgischen Zeit wandeln. Auch das direkte Spiel vom Turm ist möglich und so konnten schon einige Carillonkonzerte, z. T. mit Videoübertragung angeboten werden. Internationale Gäste z. B. aus Japan oder Frankreich wurden mit ihren Hymnen oder Volksliedern willkommen geheißen. Da der Einbau in die alte und geschützte Bausubstanz sehr schwierig war, sind noch einige Arbeiten zu Ende zu bringen (z. B. ein besuchstauglicher Aufstieg zum Carillon und die bessere Ausgestaltung der Spielkabine). Dafür werden weiterhin Gelder benötigt und Ihre Spende ist höchst willkommen. (Bankverbindung Freunde der Kirchenmusik – Vermerk ‚Glockenspielspende‘ – KSK Kaiserslautern, BLZ 540 502 20, Konto 109 439).
 
 
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Kaiserslautern, 14. Juni 2012

 
 

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